Wie schön ist es in der Sofaecke
unter einer weichen Kuscheldecke,
ein spannendes Buch, genügend Licht,
viel mehr brauche ich gar nicht.
Dort kann ich stundenlang verweilen,
versunken in gedruckten Zeilen,
ich nehme die Worte in mir auf,
- lass den Gedanken freien Lauf.
Ob Krimi oder Psychothriller,
oder ein Werk von Friedrich Schiller,
ich verschlinge Buch um Buch
und bin mir dabei selbst genug.
Es gibt ein Buch, das fast zerfällt,
mein Vater hat es einst bestellt.
Ich habe es so oft durchgeblättert.
das Cover ist schon leicht zerfleddert.
Wer kennt den alten Wälzer nicht,
mit dem Busch alle Herzen bricht.
Mit seinen Max und Moritz - Streichen,
konnte er auch mein Herz erreichen.
„Oft reicht ein Buch" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 24. April 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
7 Kommentare
All die schönen Zeichnungen darin und die alten Liebesbriefe von Busch an seine Damen. Herrlich. Die Streiche konnte ich früher auch auswendig. LG Gudrun
ich bin auch eine fanatische Leseratte, es macht verdammt viel Spaß, in fremde Lebenswelten einzutauchen. Mein Bruder und ich haben als Kinder Wilhelm Busch fast auswendig gekannt.
Mach Dir einen schönen Tag im Garten und bleib gesund! Liebe Grüße Hanni