13. November 2024

Fern ab der Stadt

Hatte einst den Trubel satt,
mich zog`s hinaus dann aus der Stadt,
nun sitz ich hier im kleinen Dorf,
um mich herum nur Mist und Torf.

Mein Blick schweift über Felder, Wald und Weiden,
manch einer wird mich jetzt beneiden,
doch ich sehn` mich nach Fröhlichkeit,
hier tötet mich die Einsamkeit.

Herbstwinde fegen über`s Stoppelfeld,
grau in grau ringsum die Welt,
dunkle Wolken, regenschwer,
ziehen bedächtig drüber her.

Meine Stimmung liegt am Boden,
kann diesen Zustand nicht mehr loben,
denn immer wieder fällt mir ein:
wie schön war doch die Zeit daheim.

„Fern ab der Stadt" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von pally66, veröffentlicht am 13. November 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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2 Kommentare

Ingrid Bezold
Ingrid Bezold Poet Laureat
14.11.2024
....eine Momentaufnahme, die man in einer Situation der Einsamkeit genauso fühlt, denke ich.
Liebe Grüße
Ingrid
pally66
Antwort an Ingrid Bezold
pally66 Autor
14.11.2024
Wahrscheinlich erlebt das jeder anders, liebe Ingrid. Danke für Deine Worte und lG in Deine Nacht, Helga

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