Hatte einst den Trubel satt,
mich zog`s hinaus dann aus der Stadt,
nun sitz ich hier im kleinen Dorf,
um mich herum nur Mist und Torf.
Mein Blick schweift über Felder, Wald und Weiden,
manch einer wird mich jetzt beneiden,
doch ich sehn` mich nach Fröhlichkeit,
hier tötet mich die Einsamkeit.
Herbstwinde fegen über`s Stoppelfeld,
grau in grau ringsum die Welt,
dunkle Wolken, regenschwer,
ziehen bedächtig drüber her.
Meine Stimmung liegt am Boden,
kann diesen Zustand nicht mehr loben,
denn immer wieder fällt mir ein:
wie schön war doch die Zeit daheim.
„Fern ab der Stadt" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von pally66, veröffentlicht am 13. November 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
2 Kommentare
Liebe Grüße
Ingrid