Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
Eine kleine, reine, sanfte Wiese
tänzelt umher in Sturm und Wind
Doch ist diese Wiese in der Brise
heimlich nur dein inn´res Kind.
Ein Kind, das frei sein will und leben,
doch der Sturm, der hält dagegen
Ein Kind, das spielen will und essen
und was sonst noch ward vergessen.
Reißt das Kind hin und her
bis es denkt es kann nicht mehr.
Das Kind schreit ‚Hilfe, lass mich raus‘
Doch ward der Sturm schon längst zu Haus.
Kochend, Rasend bis and die Decke,
drängt er das inn´re Kind zur Ecke,
mauert es ein mit Mühe und Zeit
was einst mal war meine Sicherheit.
Nun ist es fort, kommt nie zurück
waurm nur blieb kein einz’ges Stück?
Oder hör ich es doch noch leise singen,
im Versuch den Sturm zu zwingen,
endlich abzuflauen und zu enden.
Wird sich das Blatt doch zum Guten wenden?
Ich weiß es nicht, ist’s viel zu laut
und keiner sich zu Handeln traut.
So bleibt der Sturm in meinem Kopf,
sperrt ein das kleine Kind mit braunem Zopf.
„Inneres Kind " ist ein Gedicht aus der Kategorie Einsamkeit von EmmA-Z, veröffentlicht am 2. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© EmmA-Z
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