Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

2. November 2026

Inneres Kind

Inneres Kind
Pinterest

Eine kleine, reine, sanfte Wiese

tänzelt umher in Sturm und Wind

Doch ist diese Wiese in der Brise

heimlich nur dein inn´res Kind. 

Ein Kind, das frei sein will und leben,

doch der Sturm, der hält dagegen

Ein Kind, das spielen will und essen

und was sonst noch ward vergessen. 

Reißt das Kind hin und her

bis es denkt es kann nicht mehr.

Das Kind schreit ‚Hilfe, lass mich raus‘

Doch ward der Sturm schon längst zu Haus. 

Kochend, Rasend bis and die Decke,

drängt er das inn´re Kind zur Ecke,

mauert es ein mit Mühe und Zeit

was einst mal war meine Sicherheit. 

Nun ist es fort, kommt nie zurück

waurm nur blieb kein einz’ges Stück?

Oder hör ich es doch noch leise singen,

im Versuch den Sturm zu zwingen,

endlich abzuflauen und zu enden.

Wird sich das Blatt doch zum Guten wenden?

Ich weiß es nicht, ist’s viel zu laut

und keiner sich zu Handeln traut.

So bleibt der Sturm in meinem Kopf,

sperrt ein das kleine Kind mit braunem Zopf.

„Inneres Kind " ist ein Gedicht aus der Kategorie Einsamkeit von EmmA-Z, veröffentlicht am 2. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© EmmA-Z

Sammlung 4 Aufrufe
EmmA-Z Einsamkeit 0 Kommentare ~2 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Oh, du mein erster Sonnenstrahl,wie hab ich dich vermisst.du wärmst das Herz so wunderbar,und hast die Blumen wachgeküss…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Einsamkeit