Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Jens war ein guter Schwimmer-
das Schwimmbad sein Zuhaus,
jedoch ganz plötzlich war es
damit vorbei und aus.
Verwildert ist sein Garten,
der Rasen nicht gemäht,
selbst auf den Pflasterwegen
schon hoch das Unkraut steht.
Seit seine Frau gestorben,
ist er ganz ohne Mut;
er irrt nur durch die Gegend,
es geht ihm gar nicht gut.
Er war so voller Leben-
hatte Humor und Kraft,
jedoch der Tod der Gattin
hat ihn total geschafft.
Nachdem ein Jahr vergangen,
gibt es auch Jens nicht mehr,
sein Reihenhaus am Stadtrand
ist unbewohnt und leer.
„Den Lebensmut verloren" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 21. Juli 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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2 Kommentare
Ja, die Häuser werden zunehmend leerer. Generationswechsel.
Was einmal war, wissen nur wir, die Alteren.
Liebe Grüße. Christine.