Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

2. März 2017

Seelensonnenschein

Für sie steht die Welt in Flammen,
ihr treuer Hund ist für immer gegangen,
endlose Tränen füllen nun diese Lücke,
denn das Liebste, ihr Seelensonnenschein,
ging über die feuerfarbene Regenbogenbrücke.

Er war mehr als glücklicher Hundesegen,
begleitender Kinderersatz im Leben,
weil dunkle Schicksalsmächte,
diesen ersehnten Wunsch genommen,
konnte sie keine Kinder bekommen.

Dies schöne Wunder der Natur,
das wohl himmlischste Glück,
doch es warf sie niemals zurück,
ihr Hund, sog vermisste Mutterwärme ein,
wurde flutender Seelensonnschein.

Und wo er die Regenbogenbrücke fand,
spürte sie magisches Prickeln in ihrer Hand,
als wolle er Leinen-verbunden-dankend sagen,
zurückkehrendes Glück wird dich bald wieder
in den Seelensonnschein tragen.

„Seelensonnenschein" ist ein Gedicht aus der Kategorie Abschied von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 2. März 2017 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Abschied 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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