Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

13. August 2021

Unkraut

Unbeachtet, unerkannt,
steht das Kraut am Straßenrand,
niemand hat`s dort ausgesät,
später es die Sense mäht.

Kornblumen, Mohn und Rade,
gedeihen auf manch schmalen Pfaden,
vom Acker sind sie längst verband,
die blühend` Fläche, sie verschwand.

Neulich, an des Marktes Stand,
man glaubt es nicht, was ich dort fand,
Blumen, der besonderen Art,
zum Strauß gebunden, sehr apart.

Diese längst vergessenen Schätzchen,
finden in der Floristik jetzt ihr Plätzchen,
kaufte Unkraut teuer ein,
Inhaber kassiert so manchen Schein.

„Unkraut" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 13. August 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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