Zwischen Licht und Dunkel

8. November 2008

Schwestern

Wo so genannte Freundschaften
wie Glas zerbrechen,
da fängt unsre erst an zu entstehn.
Wie Seifenblasen durch den Ring
mit einem Luftzug die Welt am Anfang sehn.

Auch sind wir tief verbunden,
durch unser Mutter Blut,
das wie ein samtnes Band,
in unsren Venen ruht.

Wo Blicke mir nichts sagen,
bei dir versteh ich jedes Wort,
ich kenne dein Gehabe,
merk jede Uneinigkeit sofort.

Ich errate deine Reaktionen,
als wüsst ich längst bescheid,
wie in der Chemie im Glase,
wanns bindet und wanns knallt.

In deiner Nähe sind mir
Peinlichkeiten fremd,
und hab ich ein Geheimnis,
bist du es die es kennt.

Nun hast du einen Eindruck
wie es mir gehen muss.
Du in der Ferne waltest,
die Blätter fallen...
hier ist Schluss.
(c) Daniela

„Schwestern" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 8. November 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 56 Aufrufe
Gast Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Anzeige
Login
Gedicht des Tages

Die Räume leer,mein Herz so schwer,denk ich zurück an Tage voller Glück. Hier viele Jahre wir verbrachten,fröhlich unser…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sonstige Gedichte