Wenn Verse golden fallen
Unter blühenden Forsythien Zweigen
halte ich gern Mittagsruh.
Hier möchte ich gern verweilen
und schließe die Augen zu.
Die Vögel zwitschern munter
in den hohen Bäumen,
Das Treiben wird jetzt bunter,
ich höre auf zu träumen.
Zwei wilde Tauben gurren,
sie bauen sich hier ein Nest.
ich fange an zu knurren,
weil man mir keine Ruhe lässt.
Frau Nachbarin steht am Zaun,
fängt fröhlich an zu schnattern.
Ich versuche nicht hinzuschauen,
im Kopf fängts an zu rattern.
Vorbei ist es mit der Ruhe,
das ist nicht auszuhalten...
Ich schlüpfe in meine Schuhe,
versuche woanders abzuschalten.
„Mittagsruhe" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 20. März 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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