Zwischen Licht und Dunkel

4. März 2010

FÜNF VOR ZWÖLF

Immer mehr Not und Elend auf der Welt,
der Mensch trachtet nur noch nach Geld,
er hat die inneren Werte verloren,
mit denen er einst ward geboren.

Gier, Hass, Neid und Andere betrügen,
über Leichen gehen und lügen,
das alles gehört schon zum guten Ton,
die Hauptsache ist, es stimmt der Lohn.

Raffsucht, Macht und zu Allem bereit,
das ist der Slogan unserer Zeit,
diese Unmoral und dieses Streben,
kostet uns noch allen das Leben.

Der Mensch bildet sich immer noch ein,
das Maß aller Dinge zu sein,
doch er ist nur ein Hauch der Ewigkeit,
kleiner als klein, eine Mikroeinheit.

Dieser Planet hat stets alles vernichtet,
das Unheil und Qual angerichtet,
Parasiten hat er abgeschüttelt,
die Menschheit wieder wachgerüttelt.

Es ist fünf vor zwölf, es liegt auf der Hand,
umdenken muss der Mensch, mit Verstand,
denn fünf nach zwölf ist es längst zu spät,
da hilft nicht mal mehr ein Reuegebet.

(c) Horst Rehmann

„FÜNF VOR ZWÖLF" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 4. März 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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