30. April 2019

Lernen tut weh

Lernen tut weh

Als Student muss man entdecken:

Studieren ist kein Zuckerlecken.

Man sitzt in Büchereien Stunden

Und hat an Ende nichts gefunden.

Lernen tut weh und ist viel Stress-

Erkannte Aristoteles.

Und die Erkenntnis war nicht schlecht-

Ich hab´s erlebt, er hatte Recht.

Klausuren schrieb ich niemals gern,

So etwas liegt mir nun mal fern.

Doch leider musst´ ich viele schreiben,

Um stets im guten Schnitt zu bleiben.

Nach den Klausuren tranken wir,

Um abzuschalten, stets ein Bier.

Dabei wurd ´ heftig diskutiert

Und in Gedanken korrigiert.

Denn die Klausurenschreiberei

War meistens nicht ganz fehlerfrei.

Wir sagten: ,, sei es wie es sei,

Vielleicht wird es noch eine drei."

Hat ein Professor fasziniert,

Dann wurd ´ bei ihm auch was kapiert.

Jedoch bei manchem Labersack,

Da schaltet jeder sofort ab.

Doch eines muss man eingesteh´n,

Manche Studentin war sehr schön;

Wurd ´ es dann auf dem Campus spät,

Dann traf man sich zu einem Date.

Ein Vorteil ist auch noch zu nennen,

Man lernt viel´ and´re Städte kennen -

Auch Kneipen und davon sehr viele,

Mal seriöse- mal skurrile.

Doch irgendwann ist es vorbei

Mit der verdammten Paukerei.

Dann diplomiert , denkt man zurück,

An diese Zeit voll Stress und Glück.

„Lernen tut weh" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von Ewald Patz, veröffentlicht am 30. April 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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