Zwischen Licht und Dunkel

11. September 2026

Bühnenspiel

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Bühnenspiel
pixabay

Bühnenspiel

Ist nicht das Leben selbst die Bühne
und wir stehn dabei mittendrin?
Im großen Spiel von Schuld und Sühne,
ob Ende gar, ob Neubeginn.

Die Rolle, die uns auferlegt,
die sucht sich sicher keiner aus,
wenn man im Rampenlicht dann steht,
wer hofft da nicht auf den Applaus.

Wie tief lohnt es sich zu verneigen,
umjubelt mal, mal ausgebuht.
Vielleicht wird sich einmal dann zeigen
ob er genug war unser Mut.

Vermessen wärs dagegen wehren,
was brächt es auch, hätt keinen Sinn.
Die Welt als Bühne wird uns lehren
im Spiel des Lebens mittendrin.

© Uschi Rischanek
Text/Rezitation
Bild: pixabay (Vienna Opera)
Music: surprising


erschienen in der Anthologie - ´Wenn ich einmal nicht mehr bin´/
Frieling Verlag Berlin 2022

„Bühnenspiel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von Uschi R., veröffentlicht am 11. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Uschi R.

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Uschi R. Philosophie & Lebensweisheit 4 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Uschi R.

Heidenreichstein, Österreich

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sow…

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4 Kommentare

WFHeiko Thiele
WFHeiko Thiele Versschmied
12.09.2026
Und wunderschön!
1
Uschi R.
Antwort an WFHeiko Thiele
Uschi R. Autor
12.09.2026
Herzlichen Dank lieber Heiko, das gewählte Bild ist die Wiener Staatsoper in einer phantastischen Aufnahme. Fein wenn dich meine Zeilen ansprechen.

Schönes Wochenende!
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
11.09.2026
... gefällt mir sehr gut , ja das Leben ist eine Premiere ohne Probe. Möge es im metaphysischen Sinne anders sein. Wer weiß es schon. Die Rolle suche ich mir nicht aus, um irgendwie in einer seelischen Hygiene zu leben kann ich nur annehmen und versuchen herauszufinden , wenn ich eine andere Rolle spiele , als die , die mir zugeteilt wurde. das einig schöne am altern , dies schön langsam zu erkennen und zu akzeptieren.
Ein schönes Wochenende
G.
1
Uschi R.
Antwort an G . . . .
Uschi R. Autor
11.09.2026
Da magst du zweifelsfrei recht haben, die Rolle die uns auferlegt ist, die sucht man sich nicht aus. Sie zu bewältigen mag mal mehr und auch manchesmal weniger gut gelingen. Die Betrachtungen im allgemeinen, jedoch auch im selbstreflektieren bedarf einer gewissen Ernsthaftigkeit und sicherlich auch ein kleinwenig an Lebenserfahrung. Die Akzeptanz all dessen was einem auferlegt wird mag auch mit der Selbstliebe zusammenhängen. Wie ich heute schon andernorts schrieb ist es gerade der Spiegelblick, den man ertragen muss...

Danke für dein Befassen und schönes Wochenende auch dir
am Weg zu einer Lesung einer bekannten Krimiautorin ;-)
Uschi

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