Wenn Verse golden fallen
Ein Luftballon manch Illusion
im Ballspiel deiner Eitelkeiten,
touchierend dich begleiten.
Zurückgeblickt, was macht es schon.
Im Gestern, Jetzt und künftiglich,
im Spinngewölk verstrickt zum Hohn.
Alleiniglich letztlich als Lohn,
das Glück verflüchtigt, sich für dich.
So wie es ist, ists nicht zu leugnen.
Manchmal im Leben man vergeigt,
wenngleich sich viel zu spät erst zeigt,
dem Schicksal hat man sich zu beugen.
Selbst wenn man ab und zu geneigt
daran zu zweifeln, resignieren.
Gescheitert was man wollt riskieren
der Lebensfluss oft abgezweigt.
Es sagt sich leicht ´verzage nicht´,
im Innendrin andre verlachen.
Gedankengeister drüber wachen,
dass du stets folgst - es sei dir Pflicht.
© Uschi Rischanek
Text/Rezitation
Music: Sergei Chetvertnykh
Bild: Samy Charnine
„Im Innendrin" ist ein Gedicht aus der Kategorie Alltag & Lebensmomente von Uschi R., veröffentlicht am 12. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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