17. Oktober 2015

Oktobermorgen

 

Oktobermorgen, Dunst wabernder Tau,

erhebt zur Sonne sich, in deren Reich,

Goldleuchten bricht durch kühles Grau,

aus fernen Winden klingt Gekreisch.

Krähen - Schwärme ziehen überlegen,

über stille Waldesruh und Heide,

krächzen zum bunten Blätterregen,

der langsam entblößenden Weide.

Die ihr Sommerhaar jetzt fliegen lässt,

was lange anmutig, schimmernd hing,

für´s schwarze Gefieder sicheres Geäst,

im mystisch schwebendem Swing.

 

© Karsten Herrmann

73 Aufrufe
Karsten Herrmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Autoren
Beliebt · Herbstgedichte

Noch keine Likes in dieser Kategorie.

Gedicht des Tages

Messerstecher, Terroristen Strömten reichlich in das Land- Die Regierung hielt ganz schweigend Über diesen …

Gedicht lesen
Neue Abzeichen
Aktiv in · Herbstgedichte

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Herbstgedichte

Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte