Zwischen Licht und Dunkel

17. Oktober 2015

Oktobermorgen

 

Oktobermorgen, Dunst wabernder Tau,

erhebt zur Sonne sich, in deren Reich,

Goldleuchten bricht durch kühles Grau,

aus fernen Winden klingt Gekreisch.

Krähen - Schwärme ziehen überlegen,

über stille Waldesruh und Heide,

krächzen zum bunten Blätterregen,

der langsam entblößenden Weide.

Die ihr Sommerhaar jetzt fliegen lässt,

was lange anmutig, schimmernd hing,

für´s schwarze Gefieder sicheres Geäst,

im mystisch schwebendem Swing.

 

„Oktobermorgen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 17. Oktober 2015 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

Sammlung 116 Aufrufe
Karsten Herrmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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