Zwischen Licht und Dunkel

3. Juni 2020

Die Bank am See

Wir waren siebzehn-achtzehn-
vor Liebe beinah`krank,
und trafen uns fast täglich
am See auf einer Bank.

So manchen Sommerabend,
bei Mond- und Sternenschein,
sind wir zwei dort gewesen,
wir beide ganz allein.

Ein Herz mit Initialen,
das ritzten wir ins Holz,
als Zeichen uns`rer Liebe,
und waren darauf stolz.

Jahrzehnte sind vergangen,
sehr vieles ist gescheh`n,
die Liebe ist zerbrochen,
so kann`s im Leben geh`n.

Die Eichenbank  am Ufer,
die steht noch immer fest-
von uns`ren Initialen,
sieht man noch einen Rest.

„Die Bank am See" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemeine Liebesgedichte von Ewald Patz, veröffentlicht am 3. Juni 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

Sammlung 55 Aufrufe
Ewald Patz Allgemeine Liebesgedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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2 Kommentare

Ewald Patz
Ewald Patz Autor Dichterlegende
05.06.2020
Pally, ich glaube irgendwie hat jeder Ähnliches erlebt.
LG
Ewald
pally66
pally66 Poet Laureat
03.06.2020
Hallo, wehmütige, aber auch schöne Erinnerungen. LG pally

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