25. April 2020

Ozean

Ozean, du hast mit enormer Macht,
schon so viel Unheil, Leid und Tod gebracht,
doch irgendwie bist du die Schönheit pur,
du bist ein wahres Wunder der Natur.

Still und ruhig bist du sehr zu loben,
doch wehe dem, du bist am Toben,
dann zeigst du bitterböse deine Kraft,
die nur durch Windstille abrupt erschlafft.

Ozean, deine Tier und Pflanzenwelt,
wird ständig durch des Menschenhand gequält,
du wirst durch Gleichmut mancher Industrie,
zur riesengroßen Abfalldeponie.

Im Fischfleisch wurde schon Plastik entdeckt,
höchste Zeit, dass man Politiker weckt,
ein Gesetz mit harten Strafen muss her,
denn so wie bislang – geht’s wirklich nicht mehr.

© Horst Rehmann

„Ozean" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von Rehmann, veröffentlicht am 25. April 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 68 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Gesellschaftskritik 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

1 Kommentar

pally66
pally66 Poet Laureat
25.04.2020
Hallo Horst, leider werde ich das wohl nicht mehr erleben, dass die Weltmeere Abfall frei sind. Es wäre wünschenswert. Nur was sich schon seit Jahrzehnten, in denen nichts unternommen wurde, angehäuft hat, braucht noch ein paar hundert Jahre bis zur Zersetzung. Wenn Konzerne, Großbetriebe etc. nicht zur Einsicht gelangen und umweltbewußter arbeiten, nützen auch keine strengeren Gesetze, die dann doch selten befolgt bzw. umgangen werden. Dein Gedicht beinhaltet einen frommen Wunsch. Ich hoffe, Dein Aufruf möge eines Tages in Erfüllung gehen! Schönes Wochenende, pally

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Jeder braucht jemanden.... Jeder braucht mal jemanden, der mit ihm Seelenkummer teilt, die Hand auf seine legt, ihn trös…

Gedicht lesen
Aktiv in · Gesellschaftskritik