Ozean, du hast mit enormer Macht,
schon so viel Unheil, Leid und Tod gebracht,
doch irgendwie bist du die Schönheit pur,
du bist ein wahres Wunder der Natur.
Still und ruhig bist du sehr zu loben,
doch wehe dem, du bist am Toben,
dann zeigst du bitterböse deine Kraft,
die nur durch Windstille abrupt erschlafft.
Ozean, deine Tier und Pflanzenwelt,
wird ständig durch des Menschenhand gequält,
du wirst durch Gleichmut mancher Industrie,
zur riesengroßen Abfalldeponie.
Im Fischfleisch wurde schon Plastik entdeckt,
höchste Zeit, dass man Politiker weckt,
ein Gesetz mit harten Strafen muss her,
denn so wie bislang – geht’s wirklich nicht mehr.
© Horst Rehmann
„Ozean" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von Rehmann, veröffentlicht am 25. April 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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