Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

10. April 2024

Zeit

Jedes Wort von Hass getragen.

Jeder Weg zu lang zum Ziel.

Schmerz geteilt und so ertragen,

bis der letzte Zweifel viel.

Du bist hier, mein Herz geborgen.

Soll es doch so ewig sein.

Doch wer kann den Lauf schon halten,

stoppt den wilden Strom der Zeit.

Manchmal macht das Leben blind,

keine Orte zum verstecken.

Stürme kommen, Stürme gehen,

Nacht vergeht, dein Tag beginnt.

Die Gespenster deiner Taten

stehen parat in Reih und Glied.

Aufgereiht wie Zinnsoldaten,

reift die Zeit, dein Joker zieht.

Auf dem Gipfel mehr der Lüste.

War gewesen werde sein.

Ausgebrannt und doch gewachsen,

Tag für Tag und Stein auf Stein.

Bitte bleib, ich will dich halten.

Zeit, du stummer Nimmersatt.

Will dir keinen Finger reichen,

bin vom Leben längst nicht satt.

Jeder kennt, wahr was gewesen.

Augenblick perfekt bestimmt.

Deiner Augen Worte lesen,

keine Zeit die Zeit bestimmt.

„Zeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam, veröffentlicht am 10. April 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam

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Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam Gedichte über Hoffnung 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam

Ich schreibe seit meiner Schulzeit.
Unser Familienleitspruch: "Orbis non sufficit"
Von Potsdam in die Ferne!
Berufe mit Abschluss: Zimmermann, Koch
Studium: Gastronomiemeister-Küchenmeister
Ausbi…

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1 Kommentar

pally66
pally66 Poet Laureat
10.04.2024
Zeit kann man nicht aufhalten, Jörg, selbst wenn man es gerne möchte. Jede Sekunde, die vergeht, ist gelebtes Leben. Also nutze die Zeit! LG in Deinen Abend, Helga

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