3. Juni 2022

Vergebens

Vergebens

suche ich Vertrauen

zu den Menschen finde nichts als Wut

Wunder

wie dieses Sein bekannt mir ist und mir die Welt entfremdet

Wunder

wie leer ich mich da fühlte und jetzt in Ruhe mit den Worten spiele

Wunder

wie lieblos ich mir selbst begegne wie ein Splitter im eigenen Fleisch

Wunder

das zu hause ich Jeru an der Schulter halte und Liebe fühle und zusammensein

Wunder

das dann Scherzen ist und verspieltes Leichtes

Wunder

wie ich dem ganzen noch immer einen Namen geben will

Zärtlich bitte ich mich selbst das Schwere jetzt nicht düster werden zu lassen

Licht ins Herz

auch wenns auf die Wunde fällt

RICO

© Fred Heinisch

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Fred Heinisch Gedichte über Hoffnung 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Fred Heinisch


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