Die Sonne schickt nur fahles Licht,
die Welt, sie macht ein trauriges Gesicht,
Bäume stehen leer und kahl,
Nebelschwaden zieh`n durch`s Tal,
erster Schnee liegt auf den Höhen,
verweht von Sturmes Böen.
Gefroren ist der See,
zugedeckt mit weißem Schnee,
dahin ist all die Blütenpracht,
als hätt` sie`s nie gegeben,
bis sie von Neuem dann erwacht,
werden Monate vergehen.
Auch wenn deine Seele weint,
weil leb- und trostlos
dir die Welt erscheint,
doch wenn der erste Sprössling
aus der Erde bricht,
ist Frühling schon in Sicht.
© pally66
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1 Kommentar
ein treffliches Stimmungsbild der grauen Zeit, nicht nur jahreszeitlich geschuldet, das Du da zeichnest. Es drückt schon ein bisschen aufs Gemüt und man ersehnt das Frühjahr herbei. Nun die Tage werden ja wieder länger, also ist Hoffnung auf mehr Licht angesagt ;-) Ich liebe ebenso wie Du Hunde, habe selbst zwei junge Westies die es lieben im Garten zu tollen, fotografiere sehr gerne und versuche meine Texte immer mit entsprechend passenden Bildern zu ergänzen.
Gerne habe ich Deinen Text gelesen, danke fürs Einstellen und Lesenlassen hier!
Mit lieben Grüßen, Uschi