Wo Verse und Tore fallen

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4. November 2019

Novembernebelwald

Nur noch Rauschen ist zu hören

Wispern, von unsichtbaren Chören

Vorhang-schließend, im dämpfend Licht

Einer silbern-wabernden Nebelgischt

Alle Wege, verborgenes Erahnen

Baum-umhüllende Dunstfahnen

Glänzend-grau meliert, eingewoben

Unter unsichtbarem Geigenbogen

Der Wind-streichend über Äste gleitet

Gänsehaut mystisch-pur bereitet

In schemenhaft-schauriger Gestalt

Dem Novembernebelwald

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Herbst 5 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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5 Kommentare

Angelina Gauch
Angelina Gauch Reimling
27.09.2020
Ich liebe dieses Gedicht! Darf man Ihr Gedicht für den Deutsch-Unterricht verwenden? Würde es den Schülern in meinem Orientierungspraktikum gerne zum Analysieren geben (Thema: Naturlyrik).
Liebe Grüße
Angelina Gauch
Karsten Herrmann
Antwort an Angelina Gauch
27.09.2020
Hallo Angelina,

vielen Dank für netten Kommi,
natürlich dürfen Sie.

Gruß, Karsten
Christian
Christian Meisterdichter
04.11.2019
Nix für ungut,doch ich werde müde.
Schönen Abend
Das Herzchen schenk ich Dir.
Gruß
Christian
Christian
Christian Meisterdichter
04.11.2019
Nebelgischt? eingewoben?
Was ist das?
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
04.11.2019
Fantasievoll und gut.
LG
Ewald

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