Wenn Verse golden fallen

25. Oktober 2021

Die Achterbahn

Ich bin auf einem Volksfestplatz,
mit meinem allerliebsten Schatz,
wir stehen vor der Achterbahn,
mit der wir früher oft gefahr´n.

Damals konnten wir´s ertragen,
wenn er sich drehte, der Magen,
man hat uns auf den Kopf gestellt,
und dafür zahlten wir noch Geld,

Jedes Mal war´n wir benommen,
sind trotzdem wiedergekommen,
wir liebten das Kribbeln im Bauch,
und das rasante Fahren auch.

Heut sieht´s viel gefährlicher aus,
doch jeder kommt da lebend raus,
uns ist es nicht so geheuer,
und ausserdem, viel zu teuer.

Unser Kreislauf würd´ kollabier´n,
wir würden´s Bewusstsein verlier´n,
drum wird ´ne Bratwurst gegessen,
und die Achterbahn – schnell vergessen.

© Horst Rehmann

„Die Achterbahn" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Rehmann, veröffentlicht am 25. Oktober 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Erinnerungen & Nostalgie 3 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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3 Kommentare

pally66
pally66 Poet Laureat
25.10.2021
Hallo Horst, dem Inhalt des Gedichtes kann ich nur zustimmen. Nur einmal in meinem ganzen Leben bin ich in einer Achterbahn gefahren, und dann nie wieder. Danach war mir so übel, das möchtest Du gar nicht wissen. Seitdem bekommt mich niemand mehr in so ein "Ding"! Ich glaube, jetzt würde ich das altersmäßig auch nicht mehr verkraften. Bratwurst, Schaschlik oder Fischbrötchen wären mir da schon lieber. Selbst Zuckerwatte wäre mir nicht zu süß. Trotzdem ist ein Bummel übern Festplatz immer ein Erlebnis. LG in Deinen Abend, Helga
Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
25.10.2021
Genau so mache ich es auch Gudrun !!!
LG
H. Rehmann
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
25.10.2021
Horst, das würde mir auch so ergehen. Ich fahre nur zum Volksfest oder Weihnachtsmarkt um ein Schaschlick zu essen. Die Fahrgeschäfte meide ich. LG und einen sonnigen Herbsttag. Gudrun

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