Ich konnte es kaum erwarten
zu verlassen den Kindergarten,
um endlich viel zu lernen,
mich vom Unwissen zu entfernen.
Was habe ich mich gefreut,
nie eine Schulstunde bereut,
vom Sportunterricht mal abgesehen,
wo ja so manches tat geschehen.
Habe viel Wissen aufgesogen,
mich vielleicht um meine Kindheit betrogen.
Wollte schnell erwachsen sein,
wusste damals noch nichts von deren Pein.
Die Schultüte war damals so schwer,
dass ich sie nicht lange tragen konnte vor mir her.
Sie wurde mir, wie so manches abgenommen,
zu gern hätte ich manche Erfahrung selbst gewonnen.
Nun lade ich das kleine Kind wieder zu mir ein
und hoffe für jedes Schulkindlein,
dass keines vergessen möge die Kindertage,
was auch im Leben kommen mag für eine Schieflage.
Denn, wenn man das kleine Kind im Herzen trägt,
es einem nie die gute Laune verschlägt.
„Der erste Schultag" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Flotte Feder, veröffentlicht am 11. August 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Flotte Feder
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5 Kommentare
Liebe Grüße von Daniela
Mit vorzüglicher Hochachtung
Chris
Liebe Grüße Daniela
Liebe Grüße Daniela
Dein Gedicht hat mir gezeigt, daß Du eine sehr schöne Schulzeit hattest. Ich bin ehrlich gesagt sehr ungern in die Schule gegangen, hab mich immer so durchgewurschtelt. Die Lehrer hatten mich ständig auf dem Kieker. Früher waren die Klassen mit 35 Schülerinnen auch viel zu groß.
Für Dich einen schönen Wochenanfang und liebe Grüße Hanni