taumeln
Was muss der Mensch nicht alles so ertragen,
was ihm im Lauf des Lebens widerfährt.
Für manche läuft es allzuoft verkehrt,
egal dabei wie alt man auch an Jahren.
Vom Allgewärtig so viel vorgegeben ~
dagegen aufzulehnen – macht es Sinn?
Worin wohl der Verlust und wo Gewinn?
Verworren oft und krumm der Weg im Leben.
Man frägt sich dann, doch meistens viel zu spät,
stand es dafür und was hat es gebracht?
Die Zeit an sich, die viel zu schnell vergeht
und die uns selbst so gerne ausgelacht.
Bis man ins Taumeln ab und an gerät ~
es ist das Schicksal, das an Zeigern dreht.
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Verbovets
„taumeln" ist ein Gedicht aus der Kategorie Alltag & Lebensmomente von Uschi R., veröffentlicht am 15. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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