Wenn Verse golden fallen
Im Gläsergold
Nur so wie auch der Herbst uns stets doch bringt,
was reichlich Früchte füllt als Gläsergold.
Und ihm als Maler wohl Respekt gezollt,
im Farbgespiel dabei manch Bild gelingt.
Wo letzte Blüten, uferseits verborgen,
ein feines Schwanenpaar fast wie gemalt.
In stoisch majestätischer Gestalt,
im Watteweich des Nebellichts am Morgen.
Ein Stimmungsbild in dieser Zeit zur Zeit,
wenngleich verloren scheint manchmal die Kraft -
wo man noch kurz zuvor soviel geschafft.
Ist es für uns vielleicht dann auch so weit,
das Aufbegehren einfach abzulegen?
Im Rückblick, selbst wohl auf das eigne Leben.
© Uschi Rischanek
Text/Rezitation
Bild: Ahmed Demir
Music: Jakob Welik, danke Jakob!
„Im Gläsergold" ist ein Gedicht aus der Kategorie Alltag & Lebensmomente von Uschi R., veröffentlicht am 14. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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