9. Oktober 2008

Einsame Wanderung

Ganz langsam steig ich hoch und höher,
die Gipfel kommen immer näher,
mein Rucksack ist mit Sorgen voll,
weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Doch wenn ich endlich oben steh,
umgeben von Felsen, Eis und Schnee
empfängt mich Stille und Glückseligkeit,
der Himmel ist hier nicht mehr weit.

Ich bleib hier lang, es ist zu schön,
will noch nicht nach Hause gehn,
schau dem Adler und den Wolken zu,
finde endlich meine Ruh.
Der Kopf wird klar, Probleme schwinden,
hier kann ich zu mir selber finden.

Leichten Herzens geh ich heim,
der Tag wird bald zu Ende sein,
mein Rucksack drückt jetzt auch nicht mehr,
sind keine Sorgen drin - er ist jetzt leer!

(c) Eva Suda

„Einsame Wanderung" ist ein Gedicht aus der Kategorie Einsamkeit von Gast, veröffentlicht am 9. Oktober 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 70 Aufrufe
Gast Einsamkeit 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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