Das Rennen ist vorüber
und er ist stark frustriert,
er hat so viele Jahre
für diesen Tag trainiert.
Hat leider nicht gewonnen-
er wurde vierter nur,
es nagt in seinem Herzen
Frust und Enttäuschung pur.
Von einer Goldmedaille
hat heimlich er geträumt,
doch Silber und auch Bronze
hat beide er versäumt.
Zwei hundertstel Sekunden
die haben ihm gefehlt,
er hat die vielen Jahre
sich ganz umsonst gequält.
Es stehen jetzt drei And ´re
im hellen Rampenlicht,
sein Traum von Ruhm und Reichtum
erfüllt sich leider nicht.
Zwei hundertstel Sekunden
entschieden über Glück,
zwei hundertstel Sekunden
die warfen ihn zurück.
„Zwei Hundertstel Sekunden" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 30. Oktober 2022 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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