22. Januar 2018

Wer erwägend säumt die Stund

Wer erwägend säumt die Stund

Kann zu trachten nicht bereit

Einst berühmt in aller Mund

Holpert heut zu Tag nicht weit

Lachend fordernd seiner Wohl

Müssend opfernd allemal

Gott zu Lob sein inner Sünd

Macht zunicht all folgend Qual

Trotz und Zorn sein Kupfer Lohn

Glockenschlag bei voller Stund

Hoffen beten wird er knien

Offenbarend ohne Grund

Emsig aufrecht ballend wird

Was zuletzt nicht konnte sein

Offen kämpfend schreit in ihm

Komm herbei und bleibe mein!

„Wer erwägend säumt die Stund" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Leonardo Tambornino, veröffentlicht am 22. Januar 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© Leonardo Tambornino

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Leonardo Tambornino Trauer/Kummer/Schmerz 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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