Wer erwägend säumt die Stund
Kann zu trachten nicht bereit
Einst berühmt in aller Mund
Holpert heut zu Tag nicht weit
Lachend fordernd seiner Wohl
Müssend opfernd allemal
Gott zu Lob sein inner Sünd
Macht zunicht all folgend Qual
Trotz und Zorn sein Kupfer Lohn
Glockenschlag bei voller Stund
Hoffen beten wird er knien
Offenbarend ohne Grund
Emsig aufrecht ballend wird
Was zuletzt nicht konnte sein
Offen kämpfend schreit in ihm
Komm herbei und bleibe mein!
„Wer erwägend säumt die Stund" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Leonardo Tambornino, veröffentlicht am 22. Januar 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Leonardo Tambornino
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