Er steht am offnen Fenster
dort auf der Fensterbank,
ist psychisch angeschlagen
und vielleicht geisteskrank.
Er steht und blickt hinunter
hoch aus dem zwölften Stock,
den Sprung hinab zu wagen,
darauf hat er jetzt Bock.
Nach schwersten Schicksalsschlägen
ist er erfüllt mit Frust,
zum weiterleben hat er
nicht die geringste Lust.
Es ist zuviel geschehen
bei ihm in letzter Zeit,
den letzten Sprung zu wagen,
dazu ist er bereit.
Dort unten auf der Straße
da brodelt der Verkehr-
der Abgrund und die Tiefe
die locken ihn jetzt sehr.
© Ewald Patz
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5 Kommentare
Darüber ein Gedicht zu schreiben ??? Fragwürdig.
Mein bester Freund hat sich im eignen Garten stranguliert.
Schlimm.
LG
Ewald
Ist schon okay. Jeder verarbeitet das Schlimme anders.
Grüße von Ralph
(...als auch noch Kinder vorbei liefen, am leblosen Mann)
Grauenvoll.