Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

11. April 2025

Reue

Fallgruben haben wir gebaut
einst in den Kindertagen,
das war wirklich Dummheit pur,
das muss ich leider sagen.

Mit Vernunft war´s nicht weit her-
ich es mit Scham gestehe,
wir haben sehr viel Mist gemacht,
wie ich es heute sehe.

Narrheit ist gekettet oft
fest an das Herz des Knaben,
man muss schon voller Narrheit sein,
um Fallgruben zu graben.

Jedoch wir hatten unsren Spaß,
ist jemand eingebrochen,
wir freuten uns, wenn wir das sahen
und haben uns verkrochen.

„Reue" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 11. April 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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3 Kommentare

pally66
pally66 Poet Laureat
12.04.2025
Ach ja, Ewald, als Kind hat man viele Dinge angestellt, deren Folgen man nicht absehen konnte. Heutzutage wägt man viel mehr ab. LG Helga
Ewald Patz
Ewald Patz Autor Dichterlegende
11.04.2025
Gudrun gebrochen zum Glück nicht, aber gestürzt.
LG
Ewald
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
11.04.2025
Ich hoffe, es hat sich niemand was gebrochen. Ein braves Kind warst du scheinbar nicht, Ewald. Gruß, Gudrun

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