Hass verzieht mein ganzes Gesicht.
Zu hassen wird mir innere Pflicht.
Meine Wut erfasst die ganze Welt.
Ich hasse, weil mir nichts gefällt.
Frustrierte, Kriecher, Rückgratslose,
wollen duch meinen Hintern rein,
schleimend, buckelnd, Hände leckend.
Wer will von denen einer sein ?
Streit, Hass, Gerichtsverfahren,
komm´ nicht weiter, bleib´ unerfahren.
Der Hass, das weiß doch jedes Kind,
dass Hasser oft sehr Einsame sind.
Blinder Hass, ja, blanke Wut,
rassistisches Gedankengut,
haben einen Teufelsnamen,
ihre Träger sind ohn´ Erbarmen.
Der Hass kommt oft auf leisen Sohlen,
dann wird er laut, spricht in Parolen.
Es wird geschlagen, grün und blau.
Was ich meine, weiß jeder genau.
Denn, wer da hasst, hasst oft allein.
Er könnte auch ein Froher sein.
(c) Olaf Lüken (24.10.2023)
© Olaf
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2 Kommentare
vielen DANK für deinen Kommentar !
Meines Erachtens resultiert Hass aus einem Anerkennungsproblem.
Hasser haben den Grund für ihren Hass durchaus auch einmal sehr geliebt. Enttäuschung inklusive.
Kollektiver Hass (III.Reich, Nordkorea ) scheint mir eher eine staatlich aufgesetzte Chimäre zu sein.
Herzliche Abendgrüße
Olaf
Hass löscht alle Vernunft aus - alles Verstehen, alle Einsicht, jedes Handreichen.
Muß nicht sein - aber mancher Mensch kommt eben nicht raus, aus dem Abgrund - wenn nicht ein
anderer da ist, der aufhilft.
Ungewöhnlich offen, dein Text, Olaf.