4. April 2025

Gewalt in der Ehe

Gewalt in der Ehe

Sie schöpft wieder Hoffnung,
seit er gegangen ist,
weint ihm keine Träne nach,
hat ihn auch nicht vermisst.

Mit seiner Art zu leben,
hat er sie fast erdrückt,
ihre Liebe ist erloschen,
die Gefühle sind erstickt.

Er hat sie kontrolliert,
in allem eingeschränkt,
ermahnt und oft beschimpft,
erniedrigt und gekränkt.

Es war an einem Mittwoch,
da ist es dann geschehen,
er hat sie blau geschlagen,
es war nicht zu übersehen.

Ihr Hausarzt war entsetzt.
"War das ihr Ehemann?
Dann gehen sie zur Polizei
und zeigen sie ihn an."

„Gewalt in der Ehe" ist ein Gedicht aus der Kategorie Angst von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 4. April 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

Sammlung 126 Aufrufe
Gudrun Nagel-Wiemer Angst 5 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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5 Kommentare

Hans-Gerd
Hans-Gerd Dichter
05.04.2025
Könnte aber auch sein,dass die Männer in ihrer Frau eine Eva sehen.
Alles hat seinen Ursprung.
Ich z,B.lasse mich gern von Frauen schlagen-im Schach.
Ich liebe starke und intelligente Frauen.
Hans-Gerd
Hans-Gerd Dichter
05.04.2025
Denn bei Adam und Eva war es ja mit der Gewalt anders herum.
Hans-Gerd
Hans-Gerd Dichter
05.04.2025
Gewalt ist ein riesiges Thema.
Wir haben mehr Atheisten als Gläubige.
Also mehr Universum-als Gott Verehrer.Der Urknall war ja schon gewaltig.
Vllt hat es damit zu tun?
Hans-Gerd
Hans-Gerd Dichter
05.04.2025
Guten Morgen.
Also wenn die Frau zum Arzt sagt:Ja das war mein Mann dann hätte der Arzt den Mann,gemeinsam mit der Frau,anzeigen müssen,da viele geschlagene Frauen oft einen Rüchzieher machen.
Gudrun Nagel-Wiemer
Antwort an Hans-Gerd
05.04.2025
Guten Morgen, Christian, interessant, dass du auf dieses Gedicht reagierst. Du magst recht haben, aber ich wollte bewusst nicht so in die Tiefe gehen. Es ist nur ein Denkanstoß, um auf Gewalt aufmerksam zu machen. Aber danke für dein feedback. Gruß, Gudrun

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