3. Mai 2020

Ende offen

Leider kann man nicht bestreiten,
Fürchterlich sind diese Zeiten.
Und den Feind kann man nicht sehen-
Seine Wege nicht verstehen.

Abstand halten,Masken tragen-
Sich nicht auf die Straße wagen,
Mit Freunden nicht zusammen sein,
Sondern grübeln ganz allein.

Jeder fragt sich heute bange:
Dieser Zustand, noch wie lange?
Wird sich bald das Schicksal wenden,
Letztlich alles gütlich enden?

Niemand kann das Ende sehen-
Muss man leider eingestehen.
Wie viel Tote wird es geben?
Wird man selber überleben?

„Ende offen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 3. Mai 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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