Du schreist mich an,
voller Wut,
weil ich es gesagt habe,
dass findest du nicht gut.
Du schreist mich an,
dass ich eine schlechte Freundin wäre,
und du mich hasst,
weil ich ihr neues ich nicht sähe.
Du schreist mich an,
dass es meine schuld ist,
für das was sie tut,
dass sie sich ritzt.
Du schreist mich an,
dass ich alles kaputt gemacht habe,
weil ich zu ihnen gegangen bin,
und sie verpfiffen habe.
Ich sage dir,
dass ich helfen wolle,
sie beschützten solle,
wie es Freunde tun,
weil ich sie lieb habe.
Doch sie fing an zu schreien,
und am nächsten Tag hat sie mehr Wunden
© Anni
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5 Kommentare
Ich finde auch dass sich Gedichte nicht unbedingt reimen müssen . Mir hat bei einem meiner Gedichte die Birne
gequalmt , dass es sich auch reimt . Warum eigentlich und wie Ralph schon sagt , es klingt wirklich so einges
erzwungen und an den Haaren herbei gezogen .
Kann auch jeder machen wie er mag und es ist gut , dass jeder unterschiedlich schreibt . Der eine fröhlich , der
andere traurig oder aus dem Leben . Würden alle in dieselbe Richtung schreiben dass wäre ja stinklangweilig .
Die bunte Mischung macht s .
Ich glaube ich probiere es auch mal ungereimt . Gefällt mir irgendwie und dann kann ich mal so richtig die
Sau rauslassen . Schreib du nur so weiter- frei nach Schnauze . Das passt !
Tschüß Heike
es fällt mir schwer fröhliche Gedichte zu schreiben. Nicht weil ich immer traurig oder verzweifelt bin. Eigentlich, weil ich in einem Gedicht alles loslassen kann, was mich traurig macht oder mir Sorgen bringt. Weil ich nochmal darüber Nachdenken kann. Und es hilft mir auch. Danke für deinen Kommentar:-)
Lg,
Anni
danke, für deinen Kommentar:-) Und ich finde du hast Recht. Ich saß an dem Gedicht und habe versucht zu reimen, doch die Worte passten einfach nicht. Also habe ich es so gelassen wie es war.
Lg,
Anni
Dass du deine veröffentlichten Zeilen noch bearbeiten kannst, weisst du sicher. Immer mal wieder durchlesen, manchmal kann man noch etwas verbessern, so mache ich es auch. LG Gudrun
Bis hierhin nur soviel: gut, daß Du selbst spürst, daß Umgangssprache (die eh gut zu den meisten Deiner Texte passt) und
Reim oft nicht in einen Pott passen. Wer sagt denn auch, daß sich Gedichte grundsätzlich
reimen müssen. Absoluter Blödsinn. Reim kann zudem viel an eigentlich guten Texten
lynchen, weil oft beigezerrt.
Okay - also einfach auch mal weglassen, die Reimerei, wenns Gefühl sagt: geht bei dem oder dem Text garnicht. Und einfach loserzählen. Das kannst Du ziemlich gut, finde ich. Kurze Sätze. Gern auch ein paar dreckige Wörter einstreuen. Nicht, weil ich drauf steh, sondern weil es authentisch, echt wirkt.
Das wars einstweilen.
Kein Gemecker, heut)))
Heiter weiter
Ralph
Eins noch: meine Meinung ist nur meine subjektive Meinung. Mehr nicht.
Bleib schreibfit.