Sieh mich nicht mehr an,
Die Schatten sind gewachsen,
Die Zeit ist uns entglitten,
Erinnerungen verblassen.
Die Liebe war ein Feuer,
Jetzt ist da nur noch Rauch ,
Die Flammen in uns beiden,
Erloschen, alles aus .
Seh mein Gesicht in deinen Augen,
Doch Glanz, seh ich nicht mehr ,
Dein Blick ist nur noch wütend
Und Meiner nur noch leer
Das letzte Pflaster reißt
Liebe ist entgleist
Geht die Sonne auf,
Glänzt der Morgentau,
In unseren vier Wänden,
Sind alle Tage Grau.
Die Tage wenn sie enden,
Der Himmel grau statt abendrot
Merkst du nicht, in mir
drin ist alles tot
Liebe ist Frieden,
doch der Frieden ist gegangen
Von uns beiden vertrieben
Nur Krieg ist uns geblieben.
Unser zuhause ist noch immer hier
emotional jedoch kalt und leer
Dicke Luft , die ich inhalier
Atem oder sprechen,
Es ist alles zu schwer
Es ist die Angst die uns belügt
Angst vor dem allein sein ,
Angst was zu verlieren,
obwohl es zu verlieren
schon lange nichts mehr gibt.
Das letzte Pflaster reißt
Beendet unsere Ewigkeit,
Das Versprechen zu brechen
Weil sonst keiner von uns heilt
„Das letzte Pflaster reißt" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Jody, veröffentlicht am 4. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Jody
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!