Zwischen Licht und Dunkel

23. Oktober 2026

Wie Laub im Wind

Wie Laub im Wind

Wollte oft verzagen,
niemanden um Hilfe Fragen.
Aus selbsterzeugter Not alleine mich erheben,
einfach wieder leben.

Jung war ich und stark,
mein Dasein jedoch karg.
Hatte weder Frau noch Kind,
so flog ich durch meine Tage wie Laub im Wind.

Mit wenigen Freunden an der Seite,
schritt ich durch manche Weite.
Mit unserem dürftigen Lohn,
war´s beinahe schon ein Hohn.

Froh - wenn auch bescheiden - unsere Jugendjahre,
wurde uns gezeigt, im Kleinen schon das wirklich Wahre.
Vieles blieb mir fremd bis heute,
wird irritiert angeschaut, wenn man es beim Namen nennt.

Mancher sich gerne selbst belügt,
in sein selbstgeschaffenes Kartenhaus sich fügt.
Darin lieber lebt in seinem fahlen Licht,
bis für ihn die eigene Welt zusammenbricht.

(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2026
www.gedichtevonhorstmkohl.de

„Wie Laub im Wind" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von horst.m.kohl@t-online.de, veröffentlicht am 23. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© horst.m.kohl@t-online.de

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