Wer schreibt, erwartet keinen Orden,
er tuts, weil er es eben kann,
auch ich hab nichts dadurch erworben,
schreib, was der Geist sich einst ersann.
Ich sehe bunte Blumen blühen,
dort, wo der Winter Hand anlegt,
und seh` die Lagerfeuer glühen,
wo kalter Wind durch Felder weht.
Tief unten auf dem Meeresboden
ich so manche Perle fand,
und wenn auch Meeresstürme toben,
les` ich sie auf im weißen Sand.
Das größte Rätsel aller Zeiten,
blieb mir die Liebe offenbar,
doch das schönste Geschenk bei Weitem,
brachte der Muse Gunst mir dar.
„Die Gunst der Muse" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 30. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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