Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
*Arme Poeten*
In manchen der Gedichte-Seiten
gibt’s User, die sehr gerne streiten
über die Qualität der Werke
und wieviel Fehler man bemerke.
Dass das Geschriebene nicht stimmig
bemerkt man oftmals ziemlich grimmig.
Kritik nur um der Kritik Willen
sicherlich oft viele fühlen,
konstruktiv ist nicht die Stärke.
Nur für die eigenen Wunderwerke
erwartet man den dicken Scheck;
das andere holpert, das kann weg.
Man wisse klar, was gut und lyrisch,
Bewertungen seien niemals mürrisch.
Die Fluktuation geht munter weiter,
vielleicht sind sie ja dann gescheiter.
Ich sag es mit ein wenig Charme:
Die Poeten dort sind wirklich arm …
DerPoet (04/26)
Zusatz:
Bei Gedichtesammlung gibt’s das nicht,
hier erscheint im rechten Licht
so vieles, was das Herz begehrt
und alles hat denselben Wert:
Ob Paarreim oder Limerick
hier findet jeder Dichter Glück.
Die Kommentare sind meist nett,
die Themenwahl ist bunt, adrett.
Man kann Klassisch oder Prosa posten,
jeder kommt auf seine Kosten!
Ich hoff, dass dies noch lang so bleibt;
man weiter hier Gedichte schreibt …
DerPoet (08/26)
Grafik: pixabay
„ARME POETEN" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Chris Peter, veröffentlicht am 2. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Chris Peter
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1 Kommentar
Alleine der Titel hat mich schon gefesselt, aber vielleicht meintest du ja genau jene, von denen ich schrieb ;-))
Lieben Grüße
Uschi