Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Traurig schaut der Osterhase
aus seinem warmen Bau.
Er rümpft betrübt die Schnuppernase,
und spricht zu seiner Frau:
„Über Nacht hat es geschneit,
die Landschaft ist schneeweiß.
Wir stehen kurz vor der Osterzeit,
na, das ist wirklich heiß.
Wir finden doch im Wald kein Moos,
Schnee liegt auf allen Hecken.
Ja, was machen wir denn bloß,
wo sollen wir die Eier denn verstecken?“
„Hasi, mach´ dir doch keine Sorgen,
wir malen die Eier schon mal an.
Sicher scheint die Sonne morgen,
und zieht uns in ihren Bann.
Wir haben noch so viel zu tun,
und sollten die kalte Zeit gut nutzen.
Nach dem Osterfest können wir ruhen
und unsere Pinsel gründlich putzen.
„Weiße Ostern?" ist ein Gedicht aus der Kategorie Ostergedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 17. März 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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