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Gedichte zur Fußball-WM 2026
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Die Nacht war wieder frostig kalt,
die Morgenluft ist rein und klar.
Fröhlich spaziere ich durch den Wald,
lausche dem Gesang der Vogelschar.
Die Bäume zeigen stolz ihr Grün,
durch ihre Kronen blitzt die Sonne.
Buschwindröschen und Veilchen blühen,
die zarte Pracht ist eine Wonne.
Maiglöckchen verströmen ihren Duft,
Waldmeister dringt mir in die Nase.
Ich rieche den Bärlauch in der Luft.
Neugierig beobachtet mich ein Hase.
Der Waldboden ist feucht und weich,
ich hinterlasse meine Spur.
Erholsam ist des Försters Reich,
vielfältig zeigt sich die Natur.
Der Morgen steckt schon voller Leben.
Wie schön wäre es jetzt zu zweit.
Der Mai hat uns so viel zu geben.
Es ist die schönste Jahreszeit.
Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer
© Gudrun Nagel-Wiemer
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6 Kommentare
Dein schönes Gedicht hab ich sehr gerne gelesen! Der Mai wird nicht umsonst Wonnemonat genannt, ein Neuanfang in der Natur. Der neugierige Hase ist Dir auch gut gelungen.
Dir einen wunderschönen, wenn auch etwas kühlen Mai-Sonntag! Liebe Grüße Hanni
Im Mai habe ich in manchen Jahren die ersten schon Steinpilze gefunden.
Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.
Ewald