Zwischen Licht und Dunkel

12. Mai 2020

Die Eisheiligen

Man nennt ihn Wonnemonat,
den wunderschönen Mai,
denn Sonne, Blüten, Düfte,
bringt er uns kostenfrei.

Jedoch ein paar Gestalten,
die spielen da nicht mit,
und stören ganz erheblich,
zu fünf oder zu dritt.

Mamertus ist der Erste,
und der gefällt mir nie.
Zum Schluss kommt eine Dame,
das Luder heißt Sophie.

Sie bringen Schnee und Kälte-
in manchen Jahren Eis,
und das vernichtet Blüten,
wie jeder Gärtner weiß.

Die Typen kommen leider
beinah`in jedem Jahr ,
wenn sie es mal versäumen,
dann ist das wunderbar.

„Die Eisheiligen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Frühling von Ewald Patz, veröffentlicht am 12. Mai 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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