Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

24. April 2021

Der Tag

V


Es gibt manchmal Tage, die wären besser nicht gewesen.
Kommt man abends erschöpft , nach einem langen , arbeitsreichen Tag nach Hause, fällt nicht nur die Aktentasche sondern auch der Satz:


" War das heute wieder ein Sch..........tag! "


Da stellt stellt sich mir die Frage, was war dann so schlecht an dem Tag?! Kann der Tag überhaupt mies sein?


Unter dem Begriff Tag , den wir Menschen irgendwann einmal geprägt haben, verstehen wir doch die Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Mit anderen Worten, die Stunden der Helligkeit. Ganz abgesehen davon, dass der gesamte Tag 24 Stunden hat, von denen wir, zumindest die meisten von uns, mindestens 8 Stunden verschlafen. Also kann diese Zeit schon gar nicht schlecht sein. Oder? Aber was ist denn nun so schlimm an dem Tag? Sind nicht alle Tage gleichbleibend?Die Stunden des Tages können doch nichts dafür, dass ich unausgeschlafen ins Büro gehe, die Socke ein Loch hat oder der Morgenkaffee zu heiß ist?


Liegt es nicht vielmehr an uns, wie wir mit der Zeit des Tages umgehen? Nehmen wir uns vielleicht zuviel vor, was sofort und gleich und schnell erledigt werden soll? Schließlich tragen wir für unser Tun und Handeln die Verantwortung. Das uns dabei evtl. Fehler und kleine Mißgeschicke unterlaufen, liegt eigentlich auf der Hand.

Nur ist der Tag daran schuld? Der Tag meint es nicht böse mit uns. Nur manchmal hätten wir es gern, weil es ja immer einen Schuldigen geben muß. Denn der Tag hat keine Widerworte, hört sich alles geduldig an, egal, wie wir gelaunt sind.
Vielleicht sollten wir Menschen ein bißchen mehr Gelassenheit und Ruhe, gewürzt mit einer Prise Humor, üben. Selbst dann noch, wenn wir mal mit dem "falschen Fuß " aufgestanden sind.

„Der Tag" ist ein Gedicht aus der Kategorie Kurzgeschichten von pally66, veröffentlicht am 24. April 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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8 Kommentare

Christian1
Christian1 Meisterdichter
25.04.2021
Hallo Helga.
Heute haben wir im Angebot
Intuition mit Tränen in den Augen(vom lachen,hoff ich)
Christian1
Antwort an Christian1
25.04.2021
Und
Am Kornfeld blaue Blumen.Der Lenz ist da,genau wie Bier
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
25.04.2021
Hallo liebe Helga, wie menschlich, gut beobachtet, deine Schreibe ist unser aller Problem . Übrigens gut erzählt, ich finde bei den Kurzgeschichten immer schwierig -(persönliche Feststellung ) . Wesentliches nicht zu langatmig auszudrücken :. Trotzdem glaube ich - man sollte lernen den Augenblick zu schätzen , das Positive deiner letzten Zeilen rundet sehr schön deine Gedanken ab.
Viele schöne Augenblicke wünsche ich dir !
Gr.
Christian1
Christian1 Meisterdichter
24.04.2021
Siehste?Ja Dir auch was Schönes,was Du willst.
Christian1
Christian1 Meisterdichter
24.04.2021
Danach folgt. Wir haben noch Rechte.Echt?

Des Kerkermeisters Lied Sternstunde.
Kann man auch von unten nach oben machen.Macht Spaß
pally66
Antwort an Christian1
pally66 Autor
24.04.2021
....und schon gibts ein neues Gedicht :)) !! LG Helga
Christian1
Christian1 Meisterdichter
24.04.2021
Ich schaue mir gerade die Überschriften der neuesten 3 Gedichte an..Der Tag Fall Im Senf.
Christian1
Christian1 Meisterdichter
24.04.2021
Hi,ich denke,man lässt an dem Tag den Frust aus,weil er einem nicht mehr gehört.
Verplant vom Arbeitgeber,Kunden etc,ja sogar Freizeit ist verplant und die Schlafzeit,dank Wecker auch.
Denke ich so.
Verplant ist auch verpeilt

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