Langsam mache ich mir Sorgen,
- mein Portemonnaie ist weg.
Dass ich jetzt noch weitersuche,
hat vermutlich keinen Zweck.
Darin sind meine Papiere,
Ausweis und Führerschein.
Natürlich auch die Kreditkarte,
so wie der Lottoschein.
Ich hole die dicke Daunenjacke
aus dem Kleiderschrank,
schwinge mich aufs Fahrrad
und fahre rasch zur Bank.
Die nette Frau am Schalter,
ist mir recht gut bekannt.
Sie sperrt sofort die Karte
und checkt den Kontostand.
Sie gibt mir ein paar Tipps
und rät mir frank und frei:
„Melden sie doch den Verlust
gleich bei der Polizei.“
Der diensthabende Beamte,
macht mir nur wenig Mut.
Er gibt mir deutlich zu verstehen:
„Die Chancen stehen nicht gut“.
Zuhause grüble ich weiter,
so langsam wird’s zur Qual.
Wann hatte ich das gute Stück,
denn nun zum letzten Mal?
Ich schaue noch mal ins Auto,
- und das ist jetzt kein Witz.
Da liegt die schwarze Geldbörse,
auf dem dunklen Ledersitz.
„Wie peinlich...." ist ein Gedicht aus der Kategorie Humor & Satire von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 17. April 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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5 Kommentare
wie leicht und angenehm der Fluß des Reims, ich erahne da steckt aber viel Arbeit an der Schreibe, bis man es so hinkriegt, nicht langatmig , glaubhaft, einfach gelungen.
Einen schönen Sonntag
Grete
LG
Christian