Wer sein Land nur mit Selbstsucht regiert,
sich für Gewalt ausspricht, ungeniert,
wer mit Aggression verhandeln will -
für den ist es besser, er bleibt still.
Der, der das eigne Volk ignoriert,
glaubt, dass er mit Geld glanzvoll regiert,
der muss die Arroganz nicht noch zeigen –
viel besser wär´s, er würde schweigen.
Wenn solch einer sich noch profiliert,
zeigt, dass keiner ihn interessiert,
er alles will allein verwalten -
der sollt´ nur eins, den Mund schnell halten.
In der Stille findet er vielleicht,
wofür sein Intellekt nicht reicht,
doch wenn er dann auf Gott vertraut,
wird ihm klar - dass Liebe Brücken baut.
© Horst Rehmann
„Wer sein Land regiert" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von Rehmann, veröffentlicht am 30. August 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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