Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
Die Dummheit schreit mir ins Gesicht,
und die Weisheit flüstert ihr entgegen.
Ein tobend Hass aus flammend Zungen,
lässt uns ängstlich
ohne jeden Mut
jede Menschlichkeit zu Grabe legen.
Welch Wert hat wohl ein Menschenleben?
Hängt es von seinen Farben ab?
Welch Form des seinen Körper hat?
Welch anderes sein Herz begehrt?
Und welch Sprache seinem Mund gehört?
Wie sehr wünscht ich, dass es Mut nicht braucht,
dass statt Hass nur Blut in Adern fließt.
Und jede Träne weinend Auges,
nur Glück und keine Angst umschließt.
Furcht durchspickt mir meine Brust,
wie Schimmel nagt sie mir am Fleisch,
Vielleicht sollt ich für die Weisheit schreien,
damit ein Leben glücklich lebbar bleibt?
„Schreien und Flüstern" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von LuciaR, veröffentlicht am 31. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© LuciaR
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!