Wenn Verse golden fallen

14. Oktober 2011

Darf es sein

Darf es sein, dass Kinder sterben,
weil sie an Hunger leiden,
während wir mit Nahrung werben,
und uns mit Wohlstand kleiden.

Darf es sein, dass Menschen schreien,
weil sie gefoltert werden,
nur weil wir sie nicht befreien,
aus den Händen böser Schergen.

Darf es sein, dass Kriege toben,
überall auf dieser Welt,
nur weil Machthaber geloben,
Mord und blanker Terror zählt.

Darf es sein, dass Menschen sagen,
was geh´n uns die Fremden an ?
Sind wir, die mit vollem Magen,
nicht längst, mit Sinneswandel dran ?

(c) Horst Rehmann

„Darf es sein" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von Gast, veröffentlicht am 14. Oktober 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 75 Aufrufe
Gast Gesellschaftskritik 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gast

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