Zwischen Licht und Dunkel

25. Mai 2016

Tag der vermissten Kinder

Wenn Kinder auf einmal spurlos verschwinden
Betroffene Herzen keine Ruhe mehr finden
Alle Gedanke sich sorgend, ums Liebste, drehen
Wie düstere Tornados, die ins sonnige Leben wehen

Die, als Schreckens-Stürme, durchs Blut, wandeln
Hofft man trotzdem, auf ein Wunder, im Handeln
Auf flutendes Licht in plötzlicher Dunkelheit
Das vertraut-auftauchende Kinderlachen im Leid

Welches man flehend schnell herbeisehnt
Bevor der Teufel, des Unheils, auch nur gähnt
Um die Vermissten, aus seinen Fängen, zu retten
Sie wieder umarmend in Sicherheit zu betten

Wo dann, aus Mutterkehlen, Glücksschreie ertönen
Die dieses engelsgleich-ersehnte Wunder krönen
In den wohl schaudernd-schlimmsten Stunden
Hoffentlich werden immer wieder Kinder gefunden

„Tag der vermissten Kinder" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 25. Mai 2016 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

Sammlung 77 Aufrufe
Karsten Herrmann Allgemein über die Hoffnung 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Angestaubt,vereinzelt kleine Löcher,von Motten zerfressen,die Farbe verblichen,so hängt es in derSchrankecke:das rote Kl…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Allgemein über die Hoffnung