2. Januar 2021

Kinder

Kinder sind ein undankbares Volk

man hat sie nicht gewollt

Man hat sie schon lieb solange man den Kinderwagen schiebt

Aber Nachts das Geschreie bis früh um dreie

Die Windel ist voll als hätte geschi ein Troll

Mein Konto ist im soll

weil die Knaben fressen wie die siebenköpfigen Raben

ständig nach neuem sie fragen wollen es haben

dann liegts in der Ecke oder im Drecke

war grad noch neu denkst du ich verdien Geld wie Heu

Dann kommt der Lehrer macht ständig nur Ärger

Nach Hausaufgaben tut fragen schlechte Noten eintragen

Sind die Kinder dann groß sagen sie bloß

Hast dich nicht gekümmert mein Leben zertrümmert

hättest du dies hättest du das ach wie ich dich ha

Du bist aufgerufen es besser zu versuchen und zu machen

bringt mich zum lachen

„Kinder" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von Fred Heinisch, veröffentlicht am 2. Januar 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Fred Heinisch

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Fred Heinisch Allgemein über die Hoffnung 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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