Manchmal ergreift mich tiefe Sehnsucht,
nach der kleinen Insel Sal,
wir sind so gern dort hingeflogen,
im Februar 2001, das erste Mal.
Damals gab es dort kaum Autos,
die breiten Strände waren leer.
Man sah nur ein paar Wassersportler,
auf dem wilden, offenen Meer.
Die Fischer fuhren mit ihren Booten
früh hinaus, - vorm Sonnenaufgang.
Mittags legten sie am Steg an,
und präsentierten ihren Fang.
Wurde es über dem Meer dunkel,
saßen wir in einer Bar, am Strand.
Man ließ den Tag revuepassieren,
die Füße vergraben, im heißen Sand.
Wollte man abends etwas erleben,
ging man in die Bar, "Cafe Central",
dort spielte Stevie auf seiner E-Gitarre,
und sang dazu phänomenal.
Man ließ entspannt die Hüften kreisen,
trank Caiphirigha, oder auch Grog.
Aß kleine Snaks, zu zivilen Preisen,
hörte Reggae-Musik und Elvis-Rock.
„Cabo Verde, Isla Sal" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 20. August 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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