Wenn Verse golden fallen

5. Juli 2017

Trautes Heim

Ich liebe mein Häuschen am Waldesrand,
und all die Menschen, die es begehen,
hab es gestaltet mit fleißiger Hand,
sinnvoll mit kleinen Extras versehen.

Beim Frühstück kann ich der Sonne winken,
höre vom Garten her Vogelgesang,
kann meinen Kaffee genüßlich trinken,
Mozart lauschen, bei jedem Arbeitsgang.

Dann muß ich hinaus, in Gottes Natur,
frische Luft stärkt das Herz und die Seele,
gemütlich durchstreife ich Wald und Flur,
singe ein Lied, laut, aus voller Kehle.

Am Mittag bin ich dann wieder daheim,
sitze allein auf meiner Terrasse,
lese ein Buch, oder schreib einen Reim,
fühle mich wohl, so abseits der Masse.

Erst spät, wenn der Tag dem Ende sich neigt,
nichts mehr im Glas ist, vom köstlichen Wein,
und wenn die Uhr dann auf Mitternacht zeigt,
lockt mich mein Bett, – in meinem trauten Heim.

© Horst Rehmann

„Trautes Heim" ist ein Gedicht aus der Kategorie Alltag & Lebensmomente von Rehmann, veröffentlicht am 5. Juli 2017 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Alltag & Lebensmomente 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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