Ein Zauber liegt jetzt in der Luft.
Glühwein-, Mandel- Plätzchenduft.
Mit Lichterglanz und Kerzenschein,
laden die Weihnachtsmärkte ein.
Ein wenig Frust ist auch zu spüren,
weil die Preise explodieren.
Der Mandelstand ist auffallend leer.
Fünf Euro zahlt wohl niemand mehr.
Jetzt stelle ich mich bei Fichtelmann
auch gleich zum Schaschlik-Essen an.
Drei Stück Fleisch, Zwiebeln und Speck,
da sind ruckzuck sechs Euro weg.
Auch bei der Weihnachts-Schokolade,
- das finde ich besonders schade,
mit Mandeln, von der Firma Lindt,
stelle ich mich dieses Jahr mal blind.
Die Preise sind nicht angemessen,
die soll Herr Lindt mal selber essen.
Inwischen weiß doch jedes Kind,
dass die Kakaopreise gesunken sind.
Ach, was soll das Stimmungstief,
jetzt werde ich selber kreativ.
Ich sollte ein paar Nüsse knacken
und leckere Weihnachtskekse backen.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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5 Kommentare
dafür werden die Lebkuchen meist schon gegen Ende August in den Regalen angeboten - die Stimmung am Weihnachtsmarkt zahlt man natürlich dann noch extra mit, klaro - Standmiete und Personalkosten und und und...
Aber Ewald hat schon recht, auch in den Geschäften werden die Packungsinhalte kleiner und die Preise dafür angehoben - fällt ja keinem auf und wer rechnet heutzutage schon noch um (würden dies die Menschen manchmal lieber machen, sie würden staunen)....
Gerne gelesen und reflektiert!
Mit meinen Keksen beginne ich erst!
Liebe Grüße, Uschi
Nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, überall ist in den Verpackungen weniger
Inhalt und die Preise sind höher. Das bringt Gewinn.
LG
Ewald