Gern wär´ ich noch geblieben,
doch musst ich Abschied nehmen,
vertreib´ die traurig´ Schmerzen,
dunkle Schatten aus deinem Herzen.
Weine nicht Flüsse von Tränen,
konnte Stunde und Zeit nicht wählen,
werde den Ahnen von uns erzählen:
Von jedem Tag, den wir bestanden,
der Zeit als wir uns fanden,
kein Tag war eine Last für mich,
denn du warst da, allgegenwärtig.
Trugen gemeinsam Kummer und Sorgen,
für uns gab es immer ein Morgen.
Ist auch mein Lebenslicht erloschen,
meine Lebenszeit verstrichen,
die Liebe wird uns weiter binden,
wir uns auf andrer Ebene finden.
Bin in deiner Seele, deiner Nähe,
lass los die Hand, da ich nun gehe,
ist auch der Weg für dich noch weit,
wir treffen uns wieder, in der Ewigkeit.
© Soso
© Sonja Soller
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15 Kommentare
Und du hast einen Plan.Respekt!!!
Kein pillepalle.
Liebe Grüße(ernsthaft)
Christian
Ja, irren ist auch menschlich. Der Tod ist gar kein so gruseliges Thema, wenn es läuft, wie die Natur es vorgesehen hat. Ich möchte jetzt dieses Thema auch nicht ausweiten. Jeder geht mit dem Thema anders um, mit meinem Sohn darf ich ich darüber nicht sprechen, mit meiner Enkelin schon (auch ganz eng), sie ist die Stärkere von meinen beiden Lieblingsmenschen!!! (Das nur mal so nebenbei!!)
Herzlichen Dank für deine Worte und
LieGrü
Sonja
als junge Frau war ich schon mal sehr nah dran; deshalb ist es für mich auch ein Thema, das mich beschäftigt und zum Leben gehört.
Irgendwie denke ich an was Schönes: Frieden und ein paar Menschen wiederzusehen, die mein Leben bereichert haben und denen ich sehr dankbar bin.
Wenns vielleicht nur ein Traum ist, der tröstet - aber Angst habe ich nicht vor dem Tod.
Nachdenklich grüßt dich
Ingrid
Herzlichen Dank für deinen Kommentar!!
Abendliche Grüße aus dem Norden, Sonja
Ich denke mal, dass kann jeder für sich entscheiden, wie er sich den letzten Gang vorstellt!!
Auch finde ich, dass man ruhig darüber sprechen kann/sollte, wenn man nich darüber spricht, wird der Abschied nur umso schwerere!!
Herzl. Abendgrüße
Sonja
Das Ende ist auf jeden Fall näher als der Anfang!!
Herzl.Grüße
Sonja
Sorry, wenn es autobiographisch ist.
Dann jedenfalls meine aufrichtige Anteilnahme, Sonja.
Grüße von Ralph
Man (Ich) kann nicht alles erlebt haben, worüber man (ich) schreibe.
Wenn mein letztes Stündlein geschlagen hat, wünsche ich es mir,
wie ich es beschrieben habe, und ein Gospelchor soll singen,
darf ruhig vom Band sein!!!
Lieben Dank und herzliche Grüße aus dem Norden, Sonja
Die *leise*, innige Sprache gefällt mir, Sonja.
Es grüßt Dich
Ralph
das gedicht gefällt!!
Nochmal lieben Dank
Sonja
es bleibt nicht aus in einem Leben, dass man Familie und Freunde gelegentlich auf den letzten Weg begleitet,
aber diese Zeilen sind eigentlich mein Wunsch Abschied zu nehmen, mit einem Glas Weißherbst wäre schön, und etwas Gospelmusik!
Ich hoffe der Wunsch wird mir erfüllt!!
Herzlichen Dank für deine Worte,
Sonja